Mehr hören, mehr erleben

Jedes Musikfest hat ein umfangreiches Rahmenprogramm.
Das Programm des 3. Internationalen Musikfests finden Sie hier:

Workshop Filmmusik

Kein Film kommt ohne gute Musik aus. Und weil beim diesjährigen Internationalen Musikfest Hamburg gleich mehrere Filme zum Festivalmotto »Utopie« gezeigt werden, bietet die Instrumentenwelt der Elbphilharmonie einen Filmmusik-Workshop an, bei dem die Teilnehmer eigene Musik für einen selbst gedrehten Kurzfilm produzieren. Der Workshop findet am 5., 6., 12. und 13. Mai jeweils von 10 bis 18 Uhr statt.

Der Workshop vermittelt grundlegende Kenntnisse der Filmproduktionstechnik und gibt eine Einführung in das Genre der Filmmusik. Er richtet sich in erster Linie an Musiker ab 16 Jahren, die intensiv im Bereich der Filmmusik arbeiten wollen, aber auch Hobbymusiker und Musikbegeisterte sind willkommen. Gemeinsam analysieren die Teilnehmer Ausschnitte aus Fritz Langs »Metropolis«, danach wird selbst gefilmt.

In einem zweiten Schritt entwickeln sie passgenau zu den geschnittenen Sequenzen eigenes Tonmaterial. Geleitet wird der Workshop von erfahrenen Dozenten wie den Filmemachern Karsten Wiesel und Henrietta Langholz, dem Musikproduzenten Claudius Carstens. Die Produktion der eigenen Filmmusik findet unter Anleitung von Profis der Firma Steinberg statt, die seit 1984 technologisch fortschrittliche Produkte für die Musik- und Medienproduktion anbietet. Mit Aljoscha Christenhuß und Christian Vorländer sind außerdem zwei Komponisten für Filmmusik als erfahrene Ansprechpartner anwesend.

Der Workshop umfasst den Besuch des Konzerts »Starlings Over the Cloud« am 13. Mai. Zudem besteht exklusiv für die Teilnehmer des Workshops die Möglichkeit, Tickets für das Filmkonzert »Frau im Mond« am 11. Mai oder für »Metropolis« am 22. Mai zu kaufen.

Sa 5.5. / So 6.5. / Sa 12.5. / So 13.5.
Jeweils 10–18 Uhr
Elbphilharmonie Kaistudios
Teilnahme ab 16 Jahren
Kosten € 20
Anmeldung unter mitmachen@elbphilharmonie.de

Elbphilharmonie+ / Utopie-Konzert – Career Center

Studierende der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

»Utopie« lautet in diesem Jahr das Thema des Internationalen Musikfests Hamburg. Passend zu diesem Motto haben Studierende der Hochschule für Musik und Theater utopische Konzertformate entwickelt. Der spanische Komponist und Multimedia-Künstler Pedro González stellt sich die Frage, wie die neuen Medien und die Informationstechnologie unsere Realität verändern. Zusammen mit der der Saxofonistin Asya Fateyeva, der Sängerin Pia Bohnert und der Geigerin Anna Lindenbaum versucht er in einem utopischen Konzertformat diese Frage zu beantworten.

Das Projekt »Starlings over the cloud« thematisiert die digitale Utopie des Internets als Symbol für globale menschliche Kommunikation: Noch nie zuvor gab es diese Vielfalt von nonverbalen Ausdrucksformen. González hinterfragt das Phänomen jedoch kritisch – er sieht die Gefahr einer Homogenisierung menschlicher Ausdrucksformen: Für hunderte Facetten des menschlichen Lächelns hält die digitale Welt schließlich nur eine Reihe von Smileys bereit.

Das Konzert schlägt ein neues Konzept der Komposition vor: Die zwischenmenschliche Kommunikation und die Körperbewegungen der Musikerinnen werden digital ausgewertet und in eine Komposition transformiert. Das Ganze untermalt mit Live-Videos, 3D Animationen und Neuer Musik.

Elbpilharmonie+ ist das Begleitprogramm der Elbphilharmonie und öffnet unterschiedliche Perspektiven auf die Musik im Haus – als Ergänzung zum Konzertbesuch oder als vollwertiges Erlebnis für sich. Interdisziplinäre Begegnungen und Ausstellungen gehören ebenso zum Programm von Elbphilharmonie+ wie Gesprächskonzerte oder Filmvorführungen in Museen, Bibliotheken, Kinos und Stadtteilkulturzentren.

So 13.5., 19 Uhr / Elbphilharmonie Kaistudio – ausverkauft

Fr 18.5., 19 Uhr / Zinnschmelze – Tickets

Lesung mit Musik: Der Mann, der vom Sirius kam

Thomas von Steinaecker, Autor
David von Bassewitz, Zeichner
Paul Hübner, Musikalische Konzeption

Als 12-Jähriger lernte Thomas von Steinaecker den Komponisten Karlheinz Stockhausen kennen. Daraus entstand eine enge Beziehung bis zu dessen Tod 2007. Die Graphic Novel »Der Mann, der vom Sirius kam« beschreibt nicht nur diese ungewöhnliche Freundschaft, sondern auch umfassend das Leben des exzentrischen Musik-Visionärs.

ausverkauft

Elbphilharmonie Blog & Streams

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