Mo, 27.4.2020 0 Uhr
Halle 3 im Oberhafenquartier Informationen zur Anmeldung werden später bekannt gegeben. Weitere Informationen zum Ticketkauf

Installation »Genesis«

Wie fühlt es sich an, andere zu steuern oder selbst einem höheren Willen ausgeliefert zu sein? Was klingt wie das Setting eines Virtual-Reality-Computerspiels, können Besucher der experimentellen Installation »Genesis« leibhaftig austesten. In den alten Lagerhallen am Oberhafenquartier entsteht eine Woche lang eine eigene Welt, in der jeder Gott spielen kann – ob direkt vor Ort oder virtuell vom eigenen Bildschirm aus.

Die Installation ist von 27. April bis zum 3. Mai zwischen 0 und 24 Uhr geöffnet. Die Information zu Anmeldung und Tickets folgt in Kürze.

Durch VR-Brillen und Kameras wird die Ich-Perspektive einzelner Besucher an andere übermittelt, die vom Kontrollraum aus Anweisungen erteilen. Per Livestream kann das Geschehen rund um die Uhr verfolgt und sogar mitbestimmt werden. Hinter dem Konzept steckt der Bio-Informatiker und Sound-Designer Alexander Schubert, der mit seinem Ensemble Decoder, einem unerschrockenen Kollektiv für Neue Musik, 168 Stunden nonstop die Rolle des Supervisors übernimmt – Kochen und Nachtwache schieben inklusive. Ein faszinierendes Spiel mit der Wirklichkeit, das einlädt, Hierarchien, Vertrauen und vor allem sich selbst neu zu erfahren.

Künstler

Decoder Ensemble

Carola Schaal Performance
Jonathan Shapiro Performance

Alexander Schubert Konzept, Raum, Komposition

Heinrich Horwitz Dramaturgie, Künstlerische Mitarbeit

Carl Hofmann Video, Künstlerische Mitarbeit

Programm

Alexander Schubert
»Genesis«

Veranstalter

HamburgMusik